Geschichte


Die heutige Republik ist der geographische Scheitel Mittel- und Südosteuropas. Auf Ihrer Reise unternehmen Sie eine Exkursion in die Geschichte. Seit dem Altertum steht das Gebiet im Fokus der Mächtigen. Mit der griechischen Kolonisation im 11./12. Jahrhundert v. Chr. entstehen erste Siedlungen; z.B. die Gegend von Split. Etwa 200 v. Chr. geht der Landstrich an die Römer über. Nach Zerfall des Imperium Romanum, gehören die Völkerstämme zu Byzanz. Es beginnen die Konflikte zwischen Muslime und Christen. Erstmal in der Geschichte wird Kroatien 932 eigenständiges Königreich; vom Papst sogleich beglaubigt. Streit mit den Bulgaren und Magyaren führt zu Kriegen, bis Kroatien mit Ungarn eine Personalunion eingeht.


Von einigen Zäsuren abgesehen, existiert sie bis 1918. Zunehmend drohen die Osmanen. Militärische Hilfe kommt von den Habsburgern; sie verwalten im 18. Jh. den Löwenanteil der Region. Nach Napoleons Kriegen annektiert Österreich-Ungarn u.a. Kroatien. Die Menschen wollen staatliche Selbständigkeit. 1918 gründen Serben, Kroaten und Slowenen ein Königreich, nicht ohne Protest. Ein diktatorischer Monarch regiert ab 1929; nennt es Jugoslawien. Dann marschiert 1941 die Wehrmacht ein, Widerstandskämpfer übernehmen ab 1942/43 die Kontrolle. Unter kommunistischem Einfluss gehört Kroatien zur Förderativen Republik Jugoslawien. Der Wunsch nach Autonomie bleibt, wird 1990 mittels Volksentscheid Realität; wieder mit Krieg. Vier Jahre Gefechte zwischen Serben und Kroaten enden 1995. Gegenwärtig laufen Bemühungen zum Betritt in die EU. Das ist eine weitere Geschichte.